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3.2 Stabilität des Erlernten"How well do users maintain their knowledge after an hour, a day, or a week?" [siehe Shne98, 15] Dieser Aspekt verschärft das Problem mangelhafter Benutzerschnittstellen noch um ein Vielfaches. Selbst wenn es dem Benutzer bzw. der Benutzerin nach mühevoller Einarbeitungszeit gelungen ist, den Umgang mit einem verwirrenden Programm zu erlernen, ist zu erwarten, dass dieses neuerworbene Wissen nicht sehr stabil ist. Auch Benutzer/innen, die die Maschine schon lange Zeit nicht mehr verwendet haben, sollten in der Lage sein, sich nach möglichst kurzer Einarbeitungszeit wieder daran zu gewöhnen und sich an die korrekte Benutzung zu erinnern. [vgl. Niel96a, 279] Normalerweise wird die Bedienung einer leicht erlernbaren Maschine auch einfach zu behalten sein. Darüber hinaus hat vor allem die vorhergehende Benutzungsfrequenz Einfluss auf das Erinnern. [vgl. Shne98, 15] Besonders zu beachten ist dabei, wie das Erlernen vor sich ging bzw. gehen muss. Im Idealfall sollte die Bedienung der Benutzerschnittstelle mehr oder weniger intuitiv zu erlernen sein. Wenn Benutzer/innen gezwungen sind, sie auswendig zu lernen, ist zu erwarten, dass sie dies nach längeren Verwendungspausen immer wieder tun müssen, da derartig erworbenes Wissen äußerst instabil ist. [vgl. PoSc89, 48] |
| URL: http://pamer.net/benutzerfreundlichkeit/kapitel-3-2.html, Letzte Änderung: 29. 03. 2006, © Reinhard Pamer |